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Ayurvedisch den Sommer genießen!

Wer kennt das nicht?  >>Bei heißen Temperaturen fällt jegliche Tätigkeit schwer und man fühlt sich matt und antriebslos<<
 Ayurvedische Maßnahmen können unterstützen, die Begleiterscheinungen der heißen Tage zu lindern.
 
Der Sommer ist den Element Pitta zugeordnet und bei Ansteigen der heißen Temperaturen verstärkt sich das Pitta zusätzlich. Die Sonne lässt alles wachsen und erblühen, kann aber ohne die befeuchtende Wirkung des Wassers auch austrocknend, verbrennend und zerstörerisch sein. Daher ist es möglich, wenn der Sommer sehr trocken ist, dass sich auch der Einfluss von Vata-Dosha durch die Eigenschaften „trocken“ und „rau“ bemerkbar macht.  Je nach Konstitution, können Menschen Hitze unterschiedlich gut vertragen.
 
Menschen mit einer Pitta-Konstitution leiden unter Hitze, speziell unter feuchtwarmen Klima wie man es aus den Tropen kennt. Sie lieben eher das  kühlere Klima der Bergwelt. 

Vata-Typen fühlen sich durch die Wärme sehr wohl und halten sich gerne in der Sonne auf. Sie vertragen auch gut feuchte, tropische Hitze.

Kapha-Typen mögen Wärme, aber keine feuchte Hitze. Speziell bei trockener Wärme, wie man es aus mediterranen Ländern kennt, fühlen sie sich sehr wohl. Kapha-Menschen erleben den Sommer oft mit einem Schweregefühl und neigen zu Antriebslosigkeit.
 
Tipps für den Sommer:
 
Das Verdauungsfeuer
Im Sommer ist das Verdauungsfeuer(Agni) schwach und daher haben wir auch weniger Hunger, als im Winter. Daher sollte man aus ayurvedischer Sicht schwer verdauliche Nahrung meiden und leicht verdauliche bevorzugen.  Scharfe Gewürze, welche in heißen Ländern oft verwendet werden, erhöhen zwar das Pitta, stärken aber das schwache Verdauungsfeuer in dieser Phase des Jahres.
Gewürze wirken zuerst scharf, werden im Körper aber durch Stoffwechselvorgänge in „süß“ umgewandelt, reduzieren damit das Pitta und wirken kühlend. Auch wäre es ratsam, erst bei Beginn der Pitta-Zeit,  um 10 Uhr zu Frühstücken, da hier das Verdauungsfeuer besser brennt, als am Morgen.
Typische Sommergewürze sind:
Koriander, Fenchel, Kardamon, Ingwer, Pippali und Kurkuma.

Getränke

Der Körper wird durch Schwitzen gekühlt. Die verdunstete Flüssigkeit enthält viele Mineralsalze(Elektrolyte), die der Körper für verschiedene Stoffwechselvorgänge benötigt. Daher ist es wichtig, mind. 2-3L Flüssigkeit aufzunehmen, um die ausgeschiedenen Mineralsalze wieder zu ersetzen. Keine eiskalten Getränke trinken!- diese schwächen das Verdauungsfeuer, der Körper braucht für das Erwärmen der kalten Flüssigkeit viel mehr Energie und erzeugt dadurch vermehrt Wärme. Trinkt man hingegen lauwarme Getränke, erzeugen diese keine zusätzliche Wärme und belasten den Körper nicht. Deswegen wird in südlichen Ländern auch bei großer Hitze meist Tee getrunken. Auch sollte man keine heißen Getränke trinken, sie erzeugen zu viel Hitze im Körper und erhöhen das Pitta ebenfalls stark.
 
Schmackhafte Sommer-Getränke sind:
Zimmerwarmer Koriander-Minze-Tee
Zimmerwarmer Koriander-Zitronen-Tee
Zimmerwarmes Wasser mit Rosenwasser
Zimmerwarmer Zitronen-Melissen-Saft
Lassi
 
Nahrungsmittel
Meiden Sie alle sauren, bitteren und zusammenziehenden Nahrungsmittel.  Ausnahme sind Zitronen und reife Orangen. Die verschiedenen Zitronensäuren unterstützen dabei, den Säurehaushalt im Körper zu regulieren. Auch sollte man keine stark säurehaltigen oder säurebildenden Nahrungsmittel zu sich nehmen.Trockene und heiße Nahrungsmittel, wie Kichererbsen, Senfkörner, Knoblauch und Auberginen nur wenig verwenden. Kühlende Nahrungsmittel wie Gurke, Minze und Joghurt helfen im Sommer den Körper zu kühlen.
Alle leichten Gemüsesorten, wie Zucchini, Fenchel, Erbsen, Karotten, frische Bohnen, Okras und alle Salate, sind im Sommer ideal.                            Alle süßen Obstsorten enthalten natürliche Stoffe, die Pitta im Körper reduzieren.
 
 
Fit in den Frühling

Fit und schwungvoll in den Frühling

In vielen Kulturen der Welt hat das Fasten eine lange Tradition. Die Christen fasten 40 Tage vor Ostern und  vor Weihnachten. Der  Ramadan ist dass Fastenmonat und  gehört zu den sogenannten fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim durchführt. Bewusster Verzicht auf Lustvolle Nahrungsmittel sollen dazu dienen den Körper zu entlasten und eine Besinnung nach Innen fördern.
Eine im Alltag eingebaute Kur zuhause kann sehr heilsam wirken.  Eine parallele Kur zum Frühlingserwachen ist laut Ayurveda die beste Zeit um seinen Körper zu entlasten. Doch auch andere Jahreszeiten eignen sich sehr gut dafür. 
Der Arzt Otto Buchinger bezeichnete den inneren Schmutz des Körpers als Schlacke.  Er beschrieb  Schlacken als Substanzen die vom Körper nicht verwertet werden können, in  ihm zurück bleiben und diesen schaden. Er entwickelte das Heilfasten zur Reinigung und Entgiftung. Die Schulmedizin erkennt die Schlacken Theorie  nicht an.
Industriell verarbeitet Nahrungsmittel sind dem Körper fremd. Um sich davor zu reinigen produziert der Darm Schleim. Der Schleim umhüllt die Toxine und entfernt diese schonend aus dem Körper. Stoffwechselrückstände sind ebenfalls Schlacken und lagern sich in Zellen und Gewebe ab. Auch können diese zu Salzen umgewandelt werden. Bsp. Überschüssige Harnsäure setzt sich in Gelenken ab und führt zu Gicht. Im Alter funktionieren die natürlichen Entgiftungsprozesse nicht mehr so gut wie in Jugendjahren deswegen ist in dieser Lebensphase das Fasten besonders wichtig.

Ayurveda-Produkte für den Frühjahrsputz:

 

Triphala Churna

Triphala steht für das Gefühl von Wohlbefinden durch innere Reinigung, physische Balance und gesunde Verdauung.
Triphala ist das klassische Hausmittel im Ayurveda. Es ist eine Mischung aus Amalaki (Phyllanthus emblica Frucht), Vibhitaki (Terminalia bellirica Fruchtrinde) und Haritaki (Terminalia chebula Frucht). Daher reinigt und öffnet es alle Körperkanäle. Die Anwendung von Triphala ist sehr vielseitig. Besonders geschätzt wird es bei Hautkrankheiten, Erkältungen, Atemwegserkrankungen, Darmerkrankungen, Fieber und Verstopfung. Außerdem wirkt es leicht abführend, weshalb Triphala bei jeder Entschlackungskur empfohlen wird.

Trikatu Churna
Trikatu ist eine sehr scharfe Mischung aus Ingwerwurzel (Zingiber officinale Rhizom), Schwarzem Pfeffer (Piper nigrum) und Langem Pfeffer(Piper longum). Trikatu verbrennt Stoffwechselschlacken und wird daher bei jeder Entschlackungskur angewendet. Des Weiteren empfiehlt es sich bei Rheuma, Gicht, Verstopfung, Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Bei Atemwegserkrankungen, Grippe, Nebelhöhlenentzündungen wirkt Trikatu schleimlösend und auswurffördernd. Es heizt das Verdauungsfeuer (Agni) an und wirkt daher verdauungsregulierend.

 

Avipattikara Churna  
Es hat eine ausleitende, verdauungsfördernde, Verdauungsfeuer (Agni) stärkende und säureausleitende Wirkung.
Daher wird es bei Hitze im Körper, Übersäuerung, Verstopfung, Sodbrennen, Pitta Kopfschmerzen und Schmerzen hinter den Augen angewendet. Es beruhigt eine zu starke Verdauung mit Durchfalltendenz (Pitta Agni) sowie die Galle und reduziert Pitta. 2x tägl. ½ TL in warmen Wasser vor den Essen.

 

Zusätzliche Unterstützung:
Mit der täglichen Morgenroutine (Dinacarya) können wir den Körper reinigen und denn Geist erfrischen. Durch Maßnahmen wie Zungenschaben, Ölziehen Ölmassagen und Yoga können wir die Sinnesorgane öffnen und sensibilisiert.  Das Verdauungsfeuer (Agni )wird angeregt, die Ausscheidung gefördert, der Geist geklärt und gestärkt.

  • Morgens Zunge mit Zungenschaber reinigen.
  • Öl ziehen (Mundöl oder Sesamöl)
  • Nasendusche mit Nethi Kännchen. Auch die Nasenkanäle werden als Srotas bezeichnet und dienen den Körper Gifte zu eliminieren. Daher ist auch diese Reinigung sinnvoll.
  • Morgens  oder Abends vor dem Duschen eine kleine Ölmassage mit Sesamöl. Bei viel Kapha und Übergewicht  nur eine Trockenmassage mit Seidenhandschuh(Garshan), anschließend in beiden Fällen heiß duschen.
  • Täglich  vor der Ölmassage mit Garshan Massagehandschuh massieren. Garshan Massage regt den Stoffwechsel an und leitet Gifte und Schlacken aus. Sehr hilfreich auch bei Cellulite.
  • Täglich oder 1-2 pro Woche Fußbad oder Vollbad mit „Meine Base“ Basenbad machen. Nach der Kur mind. 2x pro Woche  weitere Basen Anwendungen machen.
Vata Dosha gerät im Herbst gern aus dem Gleichgewicht


Herbst, das bedeutet im  Ayurveda, dass das Vata im Körper zunimmt. Vata reagiert auf jeden Jahreszeitenwechsel sehr empfindlich. Ganz gleich welcher Konstitutionstyp man ist, wird im Ayurveda empfohlen, starke Temperaturschwankungen in den Übergangszeiten von einer zur anderen Jahreszeit zu meiden. Es wird empfohlen das Vata auszugleichen und diesem gleichzeitig die Ernährung anzupassen.
Um Vata zu besänftigen sind warme Eintöpfe, Currys und Wurzelgemüsegerichte, nährende Massageöle, Vata-Tees und Vata-Churnas (Gewürzmischung) genau das Richtige für den kommenden Jahreswechsel.
Das Vata bringt aber auch viel Bewegung und Kreativität mit sich. Deswegen kann man nun Projekte in Angriff nehmen, für die man während des Sommers keine Zeit und Muße hatte. Wie wäre es mit dem Ordnen der Urlaubsfotos oder dem Fertigmalen eines Bildes? Oder vielleicht sogar ein neues Kochrezept ausprobieren?

Ayurvedischer Sanddornsaft

Sanddornsaft-Rezepte gibt es viele, aber ein ayurvedischer Sanddornsaft mit Gewürzen ist etwas Besonderes und verstärkt die heilkräftige Wirkung um das 10-fache. Er stärkt das Immunsystem und wirkt vorbeugend bei Erkältungen. Er ist stärkend und aufbauend bei Stress, Erschöpfung und nach langer Krankheit, wirkt fiebersenkend und unterstützend bei Krebs das Immunsystem wieder aufzubauen.

Hier mein selbst kreiertes Rezept:

1 kg Sanddornbeeren
500 ml Wasser
100 g Zucker
1EL Zimt
1/4TL Nelke
1EL Kurkuma
1/4TL Ingwer
½ TL Koriander
1 Prise Pippali

  1. Die Sanddornbeeren von den Stielen befreien und gut waschen.
  2. Die Beeren in einem Topf mit Wasser geben und auf kleiner Flamme aufkochen. Damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben sollte man die Beeren nur kurz einmal aufkochen.
  3. Anschließend die Beeren mit dem Stabmixer pürieren. Da Sanddornbeeren Samen enthalten, muss man den pürierten Saft durch ein Sieb abgießen oder man presst diese durch die Flotte Lotte.
  4. Nun den Zucker und die gemahlenen Gewürze hinzufügen und solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  5. Der aufgefangene Saft wird heiß in saubere Flaschen gefüllt.

Tipp: 2x Täglich 1EL verzehren.

Sanddornsaft kann man als Grundlage für Kuchen, Marmelade oder Chutneys verwenden. Auch im Tee schmeckt dieser fantastisch.

Anti Gels - Moskitoabwehrmischung

Gegen die lästigen Blutsauger wie Gelsen, Moskitos  und Stechmücken gibt es bei uns eine fertige Ölmischung  der Firma Cara Mia aus 100 % naturreinen ätherischen Ölen. Die gleiche Mischung gibt es auch als fertigen Raum- und Körperspray.

Die Gelsen-Abwehrmischung kann man in der Duftlampe verwenden, damit die lästigen Blutsauger im Wohnraum fern bleiben, oder man mischt sich aus dem ätherischen Öl ein tolles Körpermassageöl welches besonders im Urlaub seine wohltuende Wirkung entfaltet.

Komm schnell und hol Dir Deine Anti-Gels Mischung!

Natürlicher Schutz vor Gelsen, und Zecken

Zecken können bei Mensch und Tier nicht nur zu lokalen Entzündungen und Schwellungen führen, sondern auch gefährliche Krankheiten übertragen.

Wenn Sie sich mit Neemöl einreiben, werden Sie durch die natürlichen Inhaltsstoffe von Gelsen, Mücken und Zecken verschont. Dies ist besonders hilfreich bei einem Waldspaziergang oder bei Wanderungen in der Natur.

Ebenfalls sehr wirksam gegen Insekten sind Kokosöl und Schwarzkümmelöl. Beide Öle sind problemlos untereinander mischbar; für einen angenehmen Duft können nach Belieben auch ätherische Öle hinzugefügt werden, die außerdem die anti-Insekten-Wirkung noch verstärken können,

Kokosöl:
Pflegt die Haut, hat einen leichten Sonnenschutzfaktor, wirkt abschreckend auf stechende Insekten und Spinnentiere (Zecken) und riecht sehr angenehm nach Kokos.

Gemischt mit ätherischen Ölen bietet es eine durchaus brauchbare Abwehrwirkung auf Insekten.

Schwarzkümmelöl

Das aus den Samen des Schwarzkümmels gewonnene Öl wirkt wunderbar gegen Zecken, aber auch gegen Flöhe, Mücken und Kleidermotten.  Der pflanzlichen Wirkstoffs, der dafür verantwortlich ist nennt sich Thymoquinon.

Neemöl

Da Neemöl einen unangenehmen Geruch hat, kann es mit ätherischen Ölen ausgeglichen werden.


Neem Kapseln über die Sommermonate tägl. Eingenommen, schützen vor Zecken und Gelsen.
Darüber hinaus wirkt Neem blutreinigend und desinfizierend.

Schutzcreme vor Zecken und Gelsen

100ml Kokosöl
5ml Neemöl
40 Tr. ätherische Öle

  1. Kokosöl wird erst bei Temperaturen über 20° C flüssig, deshalb im Wasserbad verflüssigen,
  2. Dann das Neemöl und die ätherischen Öle einrühren. .
  3. Die Creme schmilzt auf der Haut bei Körpertermperatur

Körperspray  gegen Zecken, und Gelsen zum Selbermachen

5ml Neemöl
5ml Schwarzkümmelöl
10ml Kokosöl
50 Tr. ätherische Öle
50Tr. Ätherisches Lavendel- und Teebaumöl
10Tr. Ätherisches Eukalyptus citrodara-und Manukaöl
20ml Alkohol

Rest mit Destillierten Wasser auffüllen.

Auf Körper sprühen!!!

Bei mehrstündigem Aufenthalt in der Natur ggf. öfters einreiben oder einsprühen. Wie lange die Wirkung anhält, hängt von verschiedenen Faktoren (wie beispielsweise vermehrter Schweißproduktion, etc.) ab. In der Regel hält die Wirkung etwa 3-4 Stunden an.

Ätherische Öle für Gelsen und Zecken

Citronelle, Nelke, Rosengeranie, Lavendel, Eukalyptus, Lorbeer, Weihrauch, Lemongrass, Palmarose, Olibanum, Atlaszeder, Salbei, Majoran, Basilikum, Myrrhe, Zedernholz, Rosengeranie, Thymian, Grapefruit, Oregano, Wacholder, Rosenholz.

Zusätzliche Maßnahmen:

  • Schweiss lockt Stechmücken an
  • Tomatenpflanzen: diesen Geruch meiden Mücken (Schützt aber nur bedingt)
  • Duftgeranien (besonders die Sorte „Moskito Schreck“ bzw. Citronella).
  • Walnussbäume wirken abschreckend
  • Lavendelwirkt nicht nur gegen Motten
  • Nelke / Gewürznelken Nelkenknospen in kochendes Wasser einlegen: der Duft hält Insekten fern
  • Duftlampen mit ätherischen Ölen als Mückenschutz.

Sollten Sie doch von einem Zeck gebissen werden. Die betroffene Stelle sofort mit ätherischen Lavendelöl oder ätherischen Teebaumöl oder Spitzwegerichtinktur einstreichen. Ebenso bei Bienen-, Wespen oder Gelsenstichen.

Es gibt viele Möglichkeiten, auf natürliche Weise gegen Zeckenbefall vorzugehen. Doch jedes Haustier und auch jeder Mensch ist verschieden und reagiert auch ganz individuell auf die verschiedenen Mittel. Daher bleibt nichts anderes übrig, als auszuprobieren, welches Zeckenabwehrmittel für Sie selbst und welches für Ihren Hund das richtige ist.

Die Kirsche – Ein besonderes Naturheilmittel vom Harz bis zur Frucht

In der japanischen Kultur ist die Kirschblüte eines der wichtigsten Symbole; sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit und die Blütezeit markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings. Auch bei uns stellt die Zeit der Kirschblüte eine besondere zeit dar – bezaubern die Blüten doch mit ihrem kräftigen Rosa und ihrem angenehmen Duft.

Der Pflanzenfarbstoff Anthrocyan ist für die rot-violette Färbung der Frucht verantwortlich und übernimmt zudem eine Schutzfunktion – vor freien Radikalen und UV-Licht. Innerlich eingenommen, bauen Anthrocyan das Bindegewebe neu auf und fördern die Produktion kollagener Fasern.

Neben Anthrocyan  enthalten Kirschen aber auch viele weitere bedeutsame Inhaltsstoffe, wie etwa Vitamin C, Folsäure, Provitamin A, Calcium, Eisen, Magnesium, Zink, Kieselsäure, Phosphor und Kalium.  Und dabei sind die runden herzförmigen Früchte sehr kalorienarm.
Durch das Vorkommen des sekundärer Pflanzenstoffs Perillylalkoholsind sind Kirschen, wie beispielsweise auch Minzblätter, auch bedeutsam in der Krebstherapie.
Weil Kirschen auch die Harnsäure senken, wirken sie bei Gicht und Rheuma auch sehr unterstützend.
Allgemein sind Kirschen sehr förderlich für die Verdauung.

Besonders schmackhaft ist wohl die Frucht – doch wohltuend sind auch die Stängel, Blätter und Kerne

Getrocknete und als Tee aufgegossene Stängel sind bei Blasenentzündungen besonders wirksam. Ebenso bei Husten wird der Tee erfolgreich angewendet und insbesondere für Kinder eignet sich ein Kirsch-Stängel-Tee gut; dabei können die Stängel frisch oder getrocknet verwendet werden.

Die Blätter des Kirschbaumes wirken unterstützend den Stoffwechsel, günstig auf den Blutzuckerspiegel und Wasser treibend.

Auch Kirschkerne sind viel zu wertvoll, um weggeworfen zu werden. Gereinigte und getrocknete Kerne können in Leinenkissen gefüllt werden und wirken in dieser Form als warme Auflage bei Babyblähungen, Regelschmerzen, Blasenentzündung, Gelenks- und Muskelschmerzen.
Bei Prellungen hingegen sollte der Kirschkernsack nicht im Backrohr erwärmt werden, sondern  im Kühlschrank gekühlt und auf die betroffene Stelle aufgelegt werden.

Auch das Harz des Kirschbaumes ist ein Heilmittel: Es hilft gut v.a. gegen Husten. Für Kinder werden dafür 3 Stückchen Harz in 1/4L Wasser gegeben und gesiedet, bis sich das Harz auflöst. Erwachsene lösen das Harz in Wein auf.

Farben im Ayurveda

Ob das dunkle Blau des Ozeans, das kräftige Orange der aufgehenden Morgensonne oder das entspannende Grün der Wiesen und Wälder. Ein Leben ohne Farben hätte schlimme Folgen für unsere Psyche und unsere Gesundheit. Zwangsläufig  würde unser Immunsystem geschwächt werden, und wir wären anfällig für viele Krankheiten.
Farben lösen im Menschen, genauso wie Düfte, Gefühle und Emotionen aus. In vielen Studien wurde die Wirkung von Farben auf die Psyche und Gesundheit des Menschen bestätigt. In einem alten Heilkräuterbuch las ich, dass die Menschen früher die Fenster mit Seidentücher in verschiedenen Farben verdeckten, oder dass sie bei diversen Beschwerden aus bunten Bechern tranken.
In Japan und China gibt es in vielen großen Unternehmen bunte Räume, welche die 5 Elemente verkörpern. So liegt klar auf der Hand, dass man in einem aggressiven roten ausgemahlenen Zimmer keine wichtigen Meetings abhält, sondern hierfür eher einen grünen entspannenden Raum wählt.
Auch im Ayurveda wußte man schon vor 7000 Jahren, dass bestimmte Farben auf die Doshas eine ausgleichende Wirkung haben.

  • Vata besänftigend: gelb, orange, weiß, etwas rot; leichtere, pastellige Farben anstelle greller und metallischer Töne
  • Vata reizend: dunkle Töne, grau, braun, schwarz; grün und blau nur in Maßen oder mit warmen Farben
  • Pitta besänftigend: kühlende Farben weiß, blau und grün; Grau- und Brauntöne sind ok.
  • Pitta reizend: alle starken und grellen Töne, rot, tiefes schwarz
  • Kapha besänftigend: warme und grelle Töne wie gelb, orange, gold und rot; braun, grau und schwarz in Maßen ok.
  • Kapha reizend: weiß und weißliche bzw. blasse Schattierungen von blau und grün sowie pink

Farben und Gefühle
Farben können nicht nur Emotionen auslösen, sie verraten auch einiges über Charakterzüge  und Psyche eines Menschen. In vielen Studien wurde bestätigt, dass man über die Lieblings- farben eines Menschen vieles über diese Person erfährt. Daher kommen immer öfter bei Bewerbungsgesprächen Farben zum Einsatz.

Die Farbe BLAU

Blau wirkt entspannend und beruhigend , vermittelt Verlässlichkeit und Vertrauen. Blau steht dagegen für Frische und findet sich deshalb vermehrt auf Hygiene oder Tiefkühlartikeln

Die Farbe ROT

Rot steht für Energie, Erotik, Liebe,  Leidenschaft , Selbstvertrauen und Stärke. Auch vermittelt sie Aggressivität und Gefahr.

Die Farbe GRÜN
Grün steht für die Natur. Lebendigkeit, Erholung, Hoffnung , Beständigkeit, Selbstachtung und Gesundheit.

Die Farbe GELB
Gelb steht für Entfaltung, Veränderung, und innere Freiheit. Warme Farben (Gelb, Orange, Rot) regen nachweislich den Appetit an, weshalb sie oft auf Lebensmittelverpackungen ingesetzt werden;
 
Farbcheck:

Machen Sie einen Farbcheck Ihres Kleiderschranks: Welche Farben dominieren? Weshalb haben Sie diese damals gewählt? Entsprechen diese Ihren aktuellen Bedürfnissen?
Machen Sie einen Farbcheck Ihrer Wohnräume: Welchen Farben haben Ihre Wände und Bodenbeläge? Welche Möbelfarben dominieren? In welchen Räumen fühlen Sie sich besonders wohl, welche meiden Sie eher?
Bringen Sie mit Farben Veränderungen, die leicht umsetzbar sind in ihr Leben. Spielen Sie mit Dekorationen, Bildern, ändern Sie Ihre Computereinstellungen, wählen Sie ein farbiges Tischtuch, malen sie eine Farbe in ihrem Wohnzimmer mit einer neuen Farbe aus.Geben Sie sich 40 Tage  Zeit, um die Veränderungen wirksam werden zu lassen. Sprechen Sie mit Ihren Mitmenschen wie diese sie nun wahrnehmen und schreiben Sie diese auf. Wie fühlen Sie sich? Vergleichen Sie dann das Ergebnis mit dem Zustand vor den Änderungen.


Orientalische Lampen
Wunderschöne orientalische Lampen mit bunten Gläsern in verschiedenen Größen schenken ihrer Wohnung oder Arbeitsplatz orientalisches Flair. Erinnern Sie sich an den letzten Urlaub in Indien, oder wollten Sie schon immer mal in den Orient dann ist diese Lampe genau das richtige für Sie.  Sie lädt sie zum Träumen ein und unterstützt mit Hilfe der bunten Gläser ihre Psyche im Kampf gegen die düstere Zeit im Jahr.

Chakren Kerzen
Wunderschöne Chakrenkerzen können wegen ihrer bunten Farben in der dunklen Zeit des Jahres wertvolle Dienste leisten.
 

 

Dinacarya – Tagesroutine im Ayurveda

Dinacarya – Tagesroutine im Ayurveda

Mit der täglichen Morgenroutine können wir den Körper reinigen und denn Geist erfrischen.Durch Maßnahmen wie Zungenschaben, Ölziehen Ölmassagen und Yoga können wir die Sinnesorgane öffnen und sensibilisiert.  Das Verdauungsfeuer (Agni )wird angeregt, die Ausscheidung gefördert, der Geist geklärt und gestärkt.

Mundpflege

Mundpflege beginnt schon vor dem Zähneputzen. Gesunde Zähne und ein reiner Atem gelten seit jeher als Ausdruck von  Schönheit. Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten benötigt regelmäßige Pflege. Vorbeugende Zahnpflege und eine intensive Mundhygiene sind von großer Bedeutung für die Gesundheit. Die ayurvedischen Schriften  beschreiben dies ausführlich.

1.)Zungenschaben
Über Nacht bildet sich auf der Zunge Abfallstoff (Mala) welcher morgens als dünner Belag sichtbar ist.  Lässt sich dieser Belag nur schwer entfernen bzw. nur zu einem Teil entfernen ist der Körper mit Ama(Schlacken) belastet. Hier sollte man eine Fastenkur anstreben. Dies ist meist auch die Ursache für Mundgeruch, Parodontose und Karies. 
Deshalb legt Ayurveda Wert auf die morgendliche Reinigung der Zunge mit einem Zungenschaber. Entfernen Sie den Zungenbelag mit einem Zungenreiniger aus Edelstahl oder Silber. Das dauert nur einige Sekunden und verhindert das Toxine zurück in den Körper gelangen. Außerdem  befinden sich auf der Zunge alle Organe des menschlichen Körpers ähnlich wie bei der Fußreflexzonenmassage. Dies ist auch ein Grund weswegen man täglich seine Zunge reinigen sollte um die Organe zu reinigen und zu beleben.Traditionell werden sogar gezielte Metalle für jedes Dosha verwendet:
Kupferschaber bei Kapha-, Silberschaber bei Pitta- und Goldschaber bei Vata-Dominanz. Für alle drei Dosha eignet sich auch Edelstahl oder wegen der desinfizierenden Wirkung auch der Silberschaber.

2.) Ölziehen - eine traditionelle Entgiftungsform
Eine wunderbare und sehr wirksame Methode ist das Ölziehen, eine traditionelle ayurvedische Technik zur Reinigung von  Zahnfleisch, Zähnen, Mundhöhle und zur Körperentgiftung.

Ölziehen wird zur Stärkung der Zähne, des Zahnfleisches und des Immunsystems angewandt. Darüber hinaus wirkt es stark entgiftend. Speziell Raucher profitieren von dieser reinigenden Wirkung. Zusätzlich werden durch die regelmäßige Anwendung von Ölziehen Bakterien im Mund abgetötete und dadurch Zahnkaries und Parodontose verhindert.
Kalt gepresstes Sesamöl und Sonnenblumenöl in Bio-Qualität erweisen sich zum Ölziehen als besonders geeignet. Andere Öle haben eine weniger stark entgiftende Wirkung. Ist das Öl durch Pestizide belastet, wird es für die Entgiftung des Körpers unbrauchbar. Daher sollte man nur Bio-Öle verwenden. Werden Hochwertige Bio Öl mit ätherischen Ölen angereichert verstärken diese Wirkung und stärken zugleich das Immunsystem.

Der Ablauf des Ölziehens
Täglich morgens - unmittelbar nach dem Aufstehen - auf nüchternem Magen (auch kein Wasser o. Ä. trinken) einen Esslöffel Bio-Sesamöl in den Mund geben. 10 Min. im Mund hin- und herspülen und  durch die Zähne saugen. Gegen Ende wird das Öl immer dünnflüssiger und bekommt einen üblen Geschmack. Jetzt kann man das Öl ausspucken. Anschließend spült man den Mund mehrmals mit warmem Wasser aus und spuckt die Flüssigkeit weg. Für Kinder ab 6 Jahren ist diese Methode ebenfalls geeignet - allerdings genügt hier ein Teelöffel Öl. Abschließend gründlich die Zähne putzen.

Apeiron Mundöl
Das Apeiron Mundöl besteht aus Sesamöl, Neemöl und ätherischen Salbei-, Anis-,Nelkenblüten-,Zimtrinden-, und  Kardamonöl. Das Kräuter –Mundö wurde zum Ölziehen mit Zahnarzt und Apotheker entwickelt. Durch die Anwendung werden Zähne und empfindliches, Zahnfleisch optimal gepflegt und die natürlichen Funktionen der Mundschleimhaut unterstützt. Das wirksame Mundöl entfalten einen frischen Geschmack und wirkt und Karies entgegen. Auromère Kräuter-Mundöl ist ein besonders mildes, Mundöl auf  Sesamölbasis welches mit ätherischen Ölen von Salbei, Anis,Nelkenblüten, Zimt und Kardamon angereichert wird. Zusätzlich unterstützt Neemöl mit seinen antibakteriellen Eigenschaften das Öl.

3.) Zähne putzen - mit Naturzahncremen und natürliche Holzzahnbürsten

Apeiron Zahncremen
Apeiron Zahncreme mit Neem, Thymian, Ceylon Zimt,  Nelke, Pfefferminze, Süßholz, Chinesische Dattel, Gelbholz, Rosenapfel und Baleria.
Ein Schatzkästchen aus Kräutern. 24 wirksame Pflanzen in einer Zahncreme vereint. Die Zahncreme ist sehr mild und auch für Kinder geeignet.

Maharishi -Ayurdent Zahncreme mit Triphala, Pfefferminze, Neem und Nelke
17 ayurvedische Kräuter mit zahnpflegenden Eigenschaften. Die Zahncreme reinigt sanft und nachhaltig ohne überflüssige Schaumbildner.

Zahnbürsten aus Buchenholz und Schweinsborsten hergestellt in handwerklicher Sorgfalt.
Naturborsten sind schonend für Zahnfleisch, Zähne und zur Umwelt.Den Bürstenkopf ab und zu mit heißem Wasser abwaschen. Immer gut trocknen dann hält die natürliche Zahnbürste länger und sind hygienischer.

4.)Mundwasser für einen frischen Atem
Durch Mundwasser werden auch Bereiche der Mundhöhle gepflegt, die für die Zahnbürste und Seide nicht erreichbar sind. Ätherische Öle von Nelke, Teebaum, Salbei und Pfefferminze sorgen für anhaltende Frische und sorgen für eine ausgewogene Mundflora.

Apeiron Mundwasser
Die wertvollen ätherischen Öle von Pfefferminz, Salbei, Teebaum, Lavendel,Zimtrinden,  und Nelkenblätter entfalten eine milde, lang anhaltende Frische und sorgen für eine ausgewogene Mundflora.

Wohltuenden Nasenspray selber machen

Hier kann man seinen eigenen Heuschnupfen Nasenspray kreieren. Der Nasenspray kann mehrmals täglich angewendet werden. Nach nur wenigen Minuten ist die Nase von Schleim befreit. Außerdem wirken die Ätherischen Öle stärkend auf das Immunsystem. Mit den Äth. Ölen kann man auch wunderbar einen Raumspray machen. Oder man gibt die Öle in eine Duftlampe. Nach nur wenigen Minuten erfährt man die erleichternde Wirkung der ätherischen Öle.

Nasenspray Rezept

1/3 Mandelöl in 30ml Nasenspray Flascherl füllen.
Je 1Tr. Ätherisches Kamillen, Lavendel und Weihrauch Öl hinzugeben.
Rest mit Destillierten Wasser auffüllen.

Vor jeden Gebrauch schütteln.
Ist die Allergie sehr stark, kann man statt Lavendel Eukalyptus radiata verwenden.

Ayurvedisch den Sommer genießen!

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Wer kennt das nicht?  >>Bei heißen Temperaturen fällt jegliche Tätigkeit schwer und man fühlt sich matt und antriebslos<<
 Ayurvedische Maßnahmen können unterstützen, die Begleiterscheinungen der heißen Tage zu lindern.
 
Der Sommer ist den Element Pitta zugeordnet und bei Ansteigen der heißen Temperaturen verstärkt sich das Pitta zusätzlich. Die Sonne lässt alles wachsen und erblühen, kann aber ohne die befeuchtende Wirkung des Wassers auch austrocknend, verbrennend und zerstörerisch sein. Daher ist es möglich, wenn der Sommer sehr trocken ist, dass sich auch der Einfluss von Vata-Dosha durch die Eigenschaften „trocken“ und „rau“ bemerkbar macht.  Je nach Konstitution, können Menschen Hitze unterschiedlich gut vertragen.
 
Menschen mit einer Pitta-Konstitution leiden unter Hitze, speziell unter feuchtwarmen Klima wie man es aus den Tropen kennt. Sie lieben eher das  kühlere Klima der Bergwelt. 

Vata-Typen fühlen sich durch die Wärme sehr wohl und halten sich gerne in der Sonne auf. Sie vertragen auch gut feuchte, tropische Hitze.

Kapha-Typen mögen Wärme, aber keine feuchte Hitze. Speziell bei trockener Wärme, wie man es aus mediterranen Ländern kennt, fühlen sie sich sehr wohl. 
Kapha-Menschen erleben den Sommer oft mit einem Schweregefühl und neigen zu Antriebslosigkeit.
 
Tipps für den Sommer:
 
Das Verdauungsfeuer
Im Sommer ist das Verdauungsfeuer(Agni) schwach und daher haben wir auch weniger Hunger, als im Winter. Daher sollte man aus ayurvedischer Sicht schwer verdauliche Nahrung meiden und leicht verdauliche bevorzugen.  Scharfe Gewürze, welche in heißen Ländern oft verwendet werden, erhöhen zwar das Pitta, stärken aber das schwache Verdauungsfeuer in dieser Phase des Jahres.
Gewürze wirken zuerst scharf, werden im Körper aber durch Stoffwechselvorgänge in „süß“ umgewandelt, reduzieren damit das Pitta und wirken kühlend. Auch wäre es ratsam, erst bei Beginn der Pitta-Zeit,  um 10 Uhr zu Frühstücken, da hier das Verdauungsfeuer besser brennt, als am Morgen.
Typische Sommergewürze sind:
 Koriander, Fenchel, Kardamon, Ingwer, Pippali und Kurkuma.
Getränke
Der Körper wird durch Schwitzen gekühlt. Die verdunstete Flüssigkeit enthält viele Mineralsalze(Elektrolyte), die der Körper für verschiedene Stoffwechselvorgänge benötigt. Daher ist es wichtig, mind. 2-3L Flüssigkeit aufzunehmen, um die ausgeschiedenen Mineralsalze wieder zu ersetzen. Keine eiskalten Getränke trinken!- diese schwächen das Verdauungsfeuer, der Körper braucht für das Erwärmen der kalten Flüssigkeit viel mehr Energie und erzeugt dadurch vermehrt Wärme. Trinkt man hingegen lauwarme Getränke, erzeugen diese keine zusätzliche Wärme und belasten den Körper nicht. Deswegen wird in südlichen Ländern auch bei großer Hitze meist Tee getrunken. Auch sollte man keine heißen Getränke trinken, sie erzeugen zu viel Hitze im Körper und erhöhen das Pitta ebenfalls stark.
 
Schmackhafte Sommer-Getränke sind:
Zimmerwarmer Koriander-Minze-Tee
Zimmerwarmer Koriander-Zitronen-Tee
Zimmerwarmes Wasser mit Rosenwasser
Zimmerwarmer Zitronen-Melissen-Saft
Lassi
 
Nahrungsmittel
Meiden Sie alle sauren, bitteren und zusammenziehenden Nahrungsmittel.  Ausnahme sind Zitronen und reife Orangen. Die verschiedenen Zitronensäuren unterstützen dabei, den Säurehaushalt im Körper zu regulieren. Auch sollte man keine stark säurehaltigen oder säurebildenden Nahrungsmittel zu sich nehmen.                                                                         Trockene und heiße Nahrungsmittel, wie Kichererbsen, Senfkörner, Knoblauch und Auberginen nur wenig verwenden. Kühlende Nahrungsmittel wie Gurke, Minze und Joghurt helfen im Sommer den Körper zu kühlen. Alle leichten Gemüsesorten, wie Zucchini, Fenchel, Erbsen, Karotten, frische Bohnen, Okras und alle Salate, sind im Sommer ideal. Alle süßen Obstsorten enthalten natürliche Stoffe, die Pitta im Körper reduzieren.